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Neues Jahrbuch erschienen

 100 Jahre Sportverein SuS Bad Westernkotten

11. Jahrbuch im Heilbad erschienen

Bad Westernkotten.  Bereits zum 11. Mal ist in diesen Tagen das Jahrbuch für Bad Westernkotten erschienen. 28 Autorinnen und Autoren haben darin auf 240 Seiten zahlreiche Beiträge zu unterschiedlichsten Themen verfasst. Das Buch hat über 300 Bilder und Abbildungen, die zum zweiten Mal durchgehend in Farbe zu finden sind und erscheint in einer Auflage von 500 Exemplaren. Es ist in der örtlichen Volksbank, in der Bäckerei Rüsing sowie der Tourist-Information zum Preis von 10 Euro zu  erwerben. Schwerpunktthema auf über 160 Seiten ist der Sportverein SuS Bad Westernkotten, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Das Jahrbuch ist insofern auch die Festschrift des Vereins zu diesem besonderen Jubiläum.

Erstmals ist die Geschichte des Sportvereins umfassend aufgearbeitet worden, lagen doch bisher nur knappe Festschriften aus den Jahren 1960 und 1970 vor. Dabei konnten die Akten und Protokolle des Vereins ausgewertet werden, die dankenswerter Weise von dem im letzten Jahr verstorbenen SuS-Förderer Heinrich Knoche gesammelt und aufbewahrt worden waren. Unterschiedlichste Themen werden bearbeitet: Erfolge und Misserfolge des Vereins, alle Vorsitzenden und Trainer werden vorgestellt, die Jugendarbeit, die Alten Herren, und auch so manches Kuriosum ist dabei, so etwa, dass jahrelang eine alte Linde auf dem Fußballplatz stand.

Ein besonderer Dank gilt aus den Reihen des Sportvereins Alfred Beste, Michael Leibiger, Thomas Kuczynski, Claus Wenner, Uwe Henneboel und Werner Eickmann, aus den Reihen der früheren Handballabteilung Horst Steinbeck, von der früheren Leichtathletik-Abteilung Friedhelm Kerkhoff und Gerlinde Schulte-Eversum und von der früheren Tennisabteilung Jochen Krüger.

Aber nicht nur der Sport kommt in diesem Jahrbuch zur Geltung.

In der Rubrik „Rückblick auf 2019“ werden viele bedeutsame Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal lebendig, so vor allem das 325-jährige Schützenfest, die Bredenoll’schen Steine in Pastors Garten und das Fest im Fontaneweg.

Unter „Menschen aus Bad Westernkotten“ erinnern verschiedene Autoren nicht nur an die Mitglieder der ehemaligen Amtsvertretung, sondern unter anderem auch an die früheren Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und die Verstorbenen Heini Knoche und Franz-Josef Spiekermann.

Wie in jedem Jahr finden sich unter „Geschichte und Gegenwart“ zahlreiche Beiträge zu unterschiedlichen Themen. Das reicht von Geschichten aus der Frühphase der Solbad GmbH über das Radfahren, die Wunderkammer bis hin zu den Gelbbauchunken im Muckenbruch. Diplom-Restauratorin Katharina Deimel steuert einen Beitrag über den Hochaltar in der Kirche bei.

Die Schriftleitung lag wie in den letzten Jahren in den Händen von Wolfgang Marcus, unterstützt insbesondere durch die oben genannten Mitautoren. Vielen Sportlern, die Fotos zur Verfügung stellten, gilt ein besonderer Dank.

Der pfiffige, in Schwarz-Gelb, den Vereinsfarben des SuS gestaltete Umschlag stammt von Anne Tollwerth aus Lippstadt. SuS und Bürgerstiftung, die wieder die Herausgabe des Buches besorgt hat, bedanken sich auch bei allen Firmen, die Werbeanzeigen im Jahrbuch geschaltet haben und so erst die Finanzierung sicherstellen konnten. Auch ein sog. „Heimatscheck“ der Bezirksregierung Arnsberg floss in die Finanzierung ein.  „Wir gehen davon aus, dass dieses umfangreiche Buch nicht nur für Sportler, sondern auch für alle sonstigen Einheimischen und aufgeschlossenen Gäste eine wahre Fundgrube für neue Erkenntnisse und amüsante Erinnerungen darstellt“, so das Redaktionsteam abschließend.

Präsentierten das neue Jahrbuch (von links): Wolfgang Marcus, Dominik Weidlich, Thomas Kuczynski, Werner Eickmann, Alfred Beste, Clara Stelter und Michael Leibiger.

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